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Meldepflicht für geeichte und konformitätsbewertete Messgeräte gemäß § 32 ab 1.1.2015

Ab 01.01.2015 müssen alle neu geeichten, bzw. konformitätsbewerteten Zähler an eine nach Landesrecht zuständige Behörde gemeldet werden. In der Regel ist das die Landeseichbehörde. Dies betrifft also alle geeichten, bzw. konformitätsbewerteten Zähler, die ab dem 01.01.2015 eingebaut, bzw. getauscht werden. Heizkostenverteiler sind hiervon ausgenommen. Meldepflichtig ist der Hauseigentümer, bzw. die Wohneigentümergemeinschaft. Innerhalb 6 Wochen nach Inbetriebnahme müssen die folgenden Daten gemeldet werden:

1.     Geräteart: Wasserzähler, Wärmezähler, Stromzähler, Gaszähler usw.

2.     Hersteller: gemäß Kennzeichnung auf dem Zähler

3.     Typbezeichnung: gemäß Kennzeichnung auf dem Zähler

4.     Jahr der Kennzeichnung des Messgeräts: „Eichjahr”

5.     Anschrift desjenigen, der das Messgerät „verwendet”: In der Regel der Gebäudeeigentümer

Die Dateneingabe kann auf der Homepage www.eichamt.de erfolgen.

 

Einbaupflicht Wärmemengenzähler für Warmwasser ab 1.1.2014

Der Energieanteil für die Warmwasserbereitung wurde seither oft rechnerisch ermittelt über einen Wasserzähler in der Speicherzulaufleitung.

Mit der neuen HKVO (§9 Abs. 2) muss ab 1.1.2014 der Energieanteil direkt mit einem Wärmezähler gemessen werden, der in den Speicher-Heizkreislauf eingebaut wird. Ausnahme: Die Nachrüstung eines Wärmezählers ist aus baulichen oder technischen Gründen unwirtschaftlich.

Am 1. November 2011 ist die neue Trinkwasserverordnung in Kraft getreten

Auf Vermieter in Mehrfamilienhäusern, deren Trinkwasserspeicher ein Volumen von mehr als 400 Liter aufweist, kommen jährliche Untersuchungen auf Legionellen zu. Hierzu müssen entsprechende Proben genommen und untersucht werden. Die Untersuchungen einschl. der Probeentnahmen dürfen nur von akkreditierten Laboren vorgenommen werden. Diese finden sich auf der vom zuständigen Ministerium geführten Landesliste der Trinkwasseruntersuchungsstellen in Baden-Württemberg. Hier finden Sie nähere Informationen: www.haustechnikdialog.de/News/13202/Novelle-der-Trinkwasserverordnung-sorgt-fuer-Unruhe oder unter

Neue gesetzliche Bestimmungen für den Gebäudebestand

Seit dem 1. Januar 2010 gilt das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) des Landes Baden-Württemberg für den Gebäudebestand. Eine neue Broschüre des Umweltministeriums erklärt jetzt, was das Landesgesetz für Hausbesitzer bedeutet und wo sie sich beraten lassen können. Das EWärmeG sieht vor, dass zehn Prozent des Wärmebedarfs von bestehenden Wohngebäuden künftig über erneuerbare Energien abgedeckt werden. Ersatzweise ist auch eine Wärmedämmung möglich, wenn dadurch der Energieverbrauch erheblich sinkt. Das Gesetz wird für Hausbesitzer erst aktuell, wenn sie die Heizungsanlage erneuern lassen.

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